St. Agatha Mettingen

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TaufeTaufe

Die Taufen sind grundsätzlich in der St. Agatha Kirche am 1. Sonntag im Monat um 11.30h.
In der St. Mariä Himmelfahrt Kirche finden Taufen in der Regel am 3. Sonntag im Monat um 11.30h statt. Bitte erkundigen Sie sich im jeweiligen Pfarrbüro.

Taufelternabende finden ca. alle 6 Wochen in den Pfarrheimen statt. Termine erfahren Sie in den Pfarrbüros.

 

Mit uns auf dem Weg zur Taufe
- Taufkatechese in unserer Gemeinde -

Taufkatechese

 

 

 

... das sind wir

Doris Lehmeyer, Elke Adolphi, Annette Baune und Rita Bröker bereiten Eltern und Paten in Kleingruppen auf das Sakrament der Taufe vor, bevor in einem weiteren Gespräch die konkrete Tauffeier mit dem taufenden Priester oder Diakon besprochen wird.

Gut vorbereitet auf das Katechetenamt und begleitet von unserem Diakon Markus Mäurer beschritten wir vor ungefähr 10 Jahren diesen neuen Weg der Taufkatechese von Eltern für Eltern.
Und wie sieht dieser Weg aus?
Wenn Eltern sich entscheiden, ihr Kind taufen zu lassen, melden sie das im Pfarrbüro an und stimmen nicht nur den Tauftermin ab, sondern werden auch zum Taufelternabend eingeladen. Gemeinsam mit anderen Eltern und Taufpaten werden sie einen Abend lang von uns begleitet auf dem Glaubensweg mit ihren neugeborenen Kindern. Offen und aufgeschlossen freuen wir uns dabei jedes Mal auf die Begegnungen mit jungen Familien.
Dabei verstehen wir uns nicht als Profis in Glaubensangelegenheiten – nein, in unserer Runde kann man alles fragen, sagen, anregen und vielleicht auch längst Verschüttetes wieder zum Vorschein holen. Die Eltern und Paten bekommen die Möglichkeit, im gemeinsamen Gespräch zu klären, was ihnen Taufe eigentlich bedeutet. Das Leben mit den Kindern wird so in Verbindung gebracht mit dem, was wir in der Taufe feiern. In diesen Gesprächen lassen wir immer wieder einfließen, dass unser Glaube auch in ganz alltäglichen Lebenssituationen eine bedeutende Rolle spielt.
Als Taufkatechetinnen wollen wir mit allem vertraut machen, was zur Taufe gehört:
Wir geben theologisches Grundwissen weiter, wir erklären die Bedeutung der Taufsymbole, wir besprechen den Ablauf der Tauffeier, wir ermuntern die Teilnehmenden zur aktiven Mitgestaltung. Wir möchten den Eltern und Paten ganz einfach Mut machen und Motivation wecken, den Glauben an Gott mit den Kindern ganz neu zu erleben und zu gestalten.
Und natürlich wünschen und hoffen wir, dass wir die eingeladenen Familien für ein aktives Miteinander in unserer christlichen Gemeinde begeistern können.

 

Erwachsenentaufe

ein persönlicher Erfahrungsbericht:

Christwerden - Auf den Weg gemacht

„Der Weg ist das Ziel“ – eine oft gebrauchte Aussage, die sich in ihrer vollen Wahrheit sehr passend anwenden lässt auf den Weg zum Christsein. Viele kleine und einige größere Schritte sowie unzählige anregende, bewegende Erlebnisse säumen meinen Pfad, den ich vor rund einem Jahr hier in der Gemeinde Mettingen betrat. Es ist dies ein Weg des Dialoges, von Mensch zu Mensch, von der Gemeinde zum Einzelnen, von Gott zu uns.

Der eigene Wunsch, die innere Führung hin auf diesen Weg waren schon lange da. Im Zeitalter des Internet war mein erster Schritt die Informationssuche auf zahlreichen Seiten der katholischen Kirche. Doch die vielen Informationen warfen noch mehr Fragen auf, so dass ich mich an das Pfarrbüro Mettingen wandte. Die Pfarrsekretärin Frau Baune empfing mein Ansinnen herzlich und menschlich, so dass jegliches Zögern sofort verflog und ich spürte, dass ich mich in dieser Gemeinde sehr aufgehoben fühlen würde. Sie vermittelte meinen Taufwunsch Herrn Diakon Markus Mäurer, mit dem auch sogleich der Weg des Dialoges begann.

Die Erstgespräche dienten der gegenseitigen Vorstellung und der Darlegung meiner Motivation, Christin zu werden. In regelmäßigen Abständen trafen wir uns und die Offenheit, mit der Herr Mäurer auch kritische Fragen beantwortete, beendeten jegliche Berührungsängste meinerseits.

Zusammen mit Herrn Mäurer bereitete ich mich auf den ersten großen Schritt auf diesem neuen Weg vor: Die Feier der Aufnahme in den Katechumenat während der Vesper am 1. Adventssonntag 2009 in der St. Agatha Kirche. Dies war sehr aufregend für mich, da ich hier nun einer größeren Anzahl Menschen meinen Wunsch, getauft zu werden, vermitteln durfte. Während der Vesper erhielt ich die Heilige Schrift und ein Kreuz. Sehr bewegend waren die zahlreichen Glückwünsche, die ich im Anschluss an die Feier von vielen Menschen erhielt. Ich fühlte mich aufgenommen in die christliche Gemeinschaft und fand hierdurch Bestärkung auf meinem Weg.

Weitere Glaubensgespräche im Büro des Diakons dienten der Vertiefung und Ausweitung von Fragen, die sich mir auftaten beim Lesen der Bibel und anderer Bücher, die mir wohl nicht zufällig in dieser Zeit in die Hände fielen. Dazu darf ich anmerken, dass sich hierzu auch viel Lesenswertes in der Katholischen Bücherei Mettingen finden lässt.

Am ersten Fastensonntag 2010 sollte nun das zweite große Ereignis stattfinden: Die Feier der Zulassung zur Taufe im St. Paulus Dom in Münster. Zuvor bekam ich am Samstag in der Vorabendmesse in der St. Agatha Kirche feierlich meine Aussendung zur Zulassungsfeier überreicht. Damit verbunden war die Erneuerung meines Wunsches, die Sakramente der Taufe, Firmung und Eucharistie in der Osternacht empfangen zu wollen. Am nächsten Tag sammelten sich die Taufbewerber mit ihren Paten, Pfarrern und Diakonen aus den verschiedenen Pfarrgemeinden des Bistums Münster im Dom, um von Bischof Felix Genn die Zulassung zur Taufe erhalten zu dürfen. Das Sendschreiben, das ich am Abend zuvor in Mettingen erhalten hatte, wurde von Herrn Mäurer dem Bischof übergeben. Im Rahmen dieser Feier legte der Bischof jedem einzelnen Taufbewerber die Hände auf den Kopf und vermittelte allen Anwesenden die besondere Anteilnahme der Kirchengemeinde auf unserem Weg.

Bevor nun es nun zum großen Ereignis der Spendung der Sakramente der Taufe, Firmung und Eucharistie in der Osternacht 2010 in der St. Agatha Kirche in Mettingen kommt, findet noch die Feier der Übergaben des Vater Unser und des Glaubensbekenntnisses sowie die Katechumenensalbung im Rahmen einer kleinen, persönlichen Zeremonie statt.

In der österlichen Bußzeit werde ich mich mit Herrn Mäurer treffen, um mich auf die Taufe mit seiner Hilfe vorzubereiten. Aber auch anschließend finden Gespräche in Form einer Nachbereitung und Glaubensvertiefung statt.

All die genannten Ereignisse auf meinem Weg zur Christin unterstreichen den am Anfang erwähnten Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“. Glaubensgespräche sind Lebensgespräche und sie haben mich in besonderer Weise erhellt und den Wert des Dialoges für mich deutlich gemacht. Vieles erfahre ich auf diesem Weg, das mich ganz im Innersten rührt, mal für mich ganz alleine und oft im Austausch mit den Vielen, die mich auf diesem Weg begleiten und mir neu begegnen. Ihnen und Gott sei es gedankt.